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Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Die Krebsfrüherkennung


Krebserkrankungen am Gebärmutterhals, in der Scheide und an der Haut der äußeren Scheiden-Dammregion entwickeln sich nahezu ausnahmslos über einen mehrjährigen Zeitraum aus sogenannten Krebs-Vorstufen (Dysplasien). Die meisten dieser Vorstufen bilden sich von ganz alleine zurück.

Das Ziel der Krebsfrüherkennung am Gebärmutterhals ist es, jene Vorstufen zu entdecken, die sich nicht zurückbilden und im Verlauf als höhergradig eingestuft werden. Als wesentliche Ursache von Veränderungen des Gebärmutterhalses gilt eine Infektion mit bestimmten Papillomviren (HPV).

Der überwiegend mehrjährige Entwicklungsprozess einer Krebserkrankung bietet durch regelmäßige Früherkennungs-Untersuchungen im Abstand von einem Jahr beste Voraussetzungen, ihre Vorstufen frühzeitig zu erkennen und vollständig zu heilen.

Krebserkrankungen an den unteren Genitalorganen der Frau mit Todesfolge sind damit weitestgehend vermeidbar. Dennoch versterben auch gegenwärtig noch in Deutschland jährlich mehr als 2000 zum Teil sehr junge Frauen an fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs.

Die Krebsvorsorgeuntersuchung ist einschließlich einer notwendigen Gewebeprobenentnahme schmerzfrei und dauert für die Patientin nur wenige Minuten. Eine jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung auf der Grundlage eines Zelltestes ist Bestandteil der Leistung aller Krankenkassen.

Leiter der Dysplasieeinheit:
Christof Lindner

Dr. Antje Kremers
Assistenzärztin

Jenny Strohschein-Mayer
Assistenzärztin

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