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Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Dysplasie-Einheit


Sie wurden von Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt über Ihren auffälligen Abstrich der Gebärmutterhalszellen informiert. Diese Nachricht führt bei vielen Frauen zu Verunsicherung.

Bei einem auffälligen Abstrichbefund handelt es sich in den meisten Fällen nicht um eine Krebserkrankung, sondern um deren Vorstufe. Aus dieser kann sich möglicherweise ohne Therapie einmal eine Krebserkrankung entwickeln. Die Entwicklung bis zum Gebärmutterhalskrebs benötigt durchschnittlich jedoch mehrere Jahre, so dass genügend Zeit besteht, diese Veränderungen in Ruhe weiter zu untersuchen. Die Krebs-Vorstufen können dann individuell und im Allgemeinen ambulant in einer speziellen Dysplasie-Einheit behandelt werden.

In der Dysplasie-Einheit finden Sie spezialisierte Ärztinnen und Ärzte, die anhand der Untersuchungsbefunde mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob eine Gewebeprobe entnommen wird. Denn erst die mikroskopische Untersuchung (Histologie) der Gewebeprobe ergibt eine sichere Diagnose über den Schweregrad der Veränderung und ist die Voraussetzung für die Festlegung der endgültigen Diagnose und die Therapieempfehlung.

Eine notwendige Behandlung der Vor- und Frühstadien von Gebärmutterhalskrebs wird - insbesondere bei bestehendem Kinderwunsch - schonend und selbstverständlich mit dem Ziel der vollständigen Heilung durchgeführt.

 

Die Untersuchung

Die Untersuchung beginnt mit einer gynäkologischen Untersuchung sowie einer zusätzlichen sogenannten Kolposkopie. Hierbei werden Haut und Schleimhäute im einsehbaren Bereich der Genitalorgane mit bis zu 30-facher optischer Vergrößerung betrachtet. Bereits durch diese lupenoptische Betrachtung, gegebenenfalls auch unter Verwendung einer Essigsäure- und/ oder Jod-Lösung, werden Veränderungen erkennbar, die von der Norm abweichen.

Von dieser Region und aus dem Gebärmutterhals werden getrennt mit einem Wattetupfer oder besonderen Abnahmeinstrumenten (Spatel, Zellbürste) Zellabstriche entnommen (Zytologie). Kolposkopie und Zytologie zusammen ermöglichen in mehr als 95% der Fälle eine richtige Diagnosestellung.

In gleicher Weise entnommene Proben dienen dem Nachweis von humanen Papillomviren (HPV). Diese zusätzliche Untersuchung ist in einigen Fällen notwendig.

Bei verdächtigen Befunden der Zytologie und/ oder der Kolposkopie ist die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem auffälligsten Areal der Haut- bzw. Schleimhautveränderung notwendig. Da der Gebärmutterhals nahezu schmerzunempfindlich ist, kann hierbei zumeist auf eine örtliche Betäubung verzichtet werden.


Leistungsspektrum

  • Zytologische Untersuchungen
  • Differentialkolpokskopie
  • HPV-Diagnostik, einschließlich Subtypisierung
  • Histologische Abklärung auffälliger Befunde
  • Ambulante, tagestationäre schonende Schlingen-Konisation
  • Kürettagen, Biopsien
  • Impfungen

 

Dysplasie Sprechstunde

Mittwoch
09:00 bis 16:00 Uhr

Termin nach telefonischer Anmeldung
Telefon 0721 8108-9017
gynaekologie@vincentius-ka.de

Mit Überweisung durch den betreuenden Frauenarzt.

Weitere Informationen:

  • Die Krebsfrüherkennung
  • Das Abstrich-Ergebnis
  • Der HPV-Test

 

Klinikdirektor:
Dr. Oliver Tomé

St. Vincentius-Kliniken
Edgar-von-Gierke-Str. 2
76135 Karlsruhe

Sekretariat:
Telefon 0721 8108-9003
Telefax 0721 8108-9005
gynaekologie@vincentius-ka.de

Anmeldung zur Geburt:
Telefon 0721 8108-9245

Kreißsaal:
Telefon 0721 8108-9245


Anreise