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Delegationen aus Israel und Peru besuchen die ViDia Kliniken


Fachlicher Austausch im Geriatrischen Zentrum und in der Klinik für Geriatrie sowie in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Besuch der israelischen Delegation im Geriatrischen Zentrum Karlsruhe.

Fachlicher Austausch im Geriatrischen Zentrum Karlsruhe und in der Klinik für Geriatrie sowie in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie und plastischen Gesichtschirurgie

Internationaler fachlicher Austausch stand im Juni beim Besuch zweier Delegationen in den ViDia Christliche Kliniken auf dem Programm. So besuchte eine 13-köpfige Delegation aus Sha`ar Hanegev in Israel, der Partnerregion des Landkreises Karlsruhe, das Geriatrische Zentrum Karlsruhe unter der Leitung von Dr. Brigitte R. Metz.

Die Delegation wurde von Robert Rosskopf vom Landratsamt Karlsruhe organisiert und von Knut Bühler, Erster Landesbeamter des Landkreises Karlsruhe, begleitet. Teilnehmer waren Vertreter des Landratsamtes, der Bürgermeister von Sha`ar Hannegev und weitere kommunal Verantwortliche der israelischen Region sowie Gerontologen, Sozialarbeiter und Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen für ältere Menschen.


Umfassende geriatrische Einrichtungen im Diakonissenkrankenhaus

Nach der Begrüßung und einem Einführungsvortrag durch Dr. Samina Shah, Geriaterin, und Dagmar Lind-Matthäus, Gerontologin, beide Mitarbeiterinnen des Geriatrischen Zentrums, stellten diese der Delegation sämtliche geriatrischen Einrichtungen des Diakonissenkrankenhauses vor. Die Besichtigung begann bei der stationären geriatrischen Rehabilitation, wo gemeinsam mit dem Geriater Dr. Johannes Hosp zunächst Vertreter der verschiedenen Therapiedisziplinen (Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie) ihr jeweiliges Angebot erläuterten.

Dabei hatten die Kollegen aus Israel die Möglichkeit, im direkten Austausch Fragen zu stellen. Highlights waren der Therapiegarten, der in voller Blüte stand, sowie die Therapieküche, in der Rehabilitanden gerade ein Mittagessen zubereiteten. Danach ging es zur Station R2. Auch die ambulanten und mobilen Rehabilitationsmöglichkeiten des Hauses wurden vorgestellt.

Im Anschluss führte der Rundgang die Besucher auf die akutgeriatrische und alterstraumatologische Station Z5, die aufgrund der modernen, großzügigen und tageslichtdurchfluteten Räume bestaunt wurde. Sämtliche Trainingsgeräte wurden unter physiotherapeutischer Anleitung erläutert und ausprobiert. Anklang fanden auch die Besichtigung der Musterbäder sowie eine Präsentation über technische Assistenzsysteme und andere Hilfsmittel für Menschen mit Einschränkungen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria konnten die Teilnehmer praktisch erfahren, wie es sich anfühlt, alt zu sein. Die Alterssimulation mit so genannten GERT-Anzügen beeindruckte die Delegation sehr durch das Erleben, wie sich Kraftminderung, Gelenkeinschränkung, Balancestörung, Sehminderung und Hörschwäche tatsächlich anfühlen und zur Verunsicherung führen können.

Einblicke in neue Techniken der endoskopischen Ohrchirurgie

Fachlichen Austausch pflegte auch die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie und plastische Gesichtschirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Serena Preyer. Eine Delegation aus Peru mit neun Ärzten und vier Krankenschwestern besuchte die Einrichtungen für Mittelohrchirurgie.

An zwei Tagen konnten die Besucher im Rahmen mehrerer Operationen die neue Technik der endoskopischen Ohrchirurgie verfolgen. Nach einem anschließenden gesellschaftlichen Programm mit Stadtführung in Karlsruhe, dem Besuch einer Glasbläserei im Schwarzwald und einer Fahrt nach Baden-Baden reiste die Delegation weiter nach Lübeck zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V..