Im Rahmen der bundesweiten Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2025 laden die ViDia Christliche Kliniken am 8. Oktober 2025 ab 15:30 Uhr zu einer Veranstaltung in der ViDia Augenklinik ein. Neben Vorträgen zu den Themen „Katarakt (grauer Star)“ und „Intravitreale Medikamenteneingabe – eine Therapieoption bei AMD, Diabetes und Venenverschlüssen“ informieren die Mediziner der ViDia Augenklink auch im persönlichen Gespräch über die neuesten Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten.
Der Graue Star - Therapieoptionen
Die Katarakt, auch der Graue Star oder Linsentrübung genannt, ist weltweit die häufigste Ursache für Blindheit. Rund 17 Millionen Menschen weltweit waren im Jahr 2020 davon betroffen. Der Graue Star tritt meist im Alter auf. Dabei trübt sich die Linse des Auges graduell ein und führt zu einer Beeinträchtigung der Sehleistung: Das Farbensehen verändert sich, die Sehschärfe leidet und man fühlt sich leichter geblendet. Mit einer Operation, bei der die trüb gewordene Linse durch ein Kunststoff-Implantat ersetzt wird, lässt sich der Graue Star heilen. Moderne Verfahren machen diesen Eingriff risikoarm und meist ambulant möglich. Nach erfolgreicher Operation gewinnen Betroffene Lebensqualität zurück, sollten jedoch in den ersten Tagen ihre Augen schonen und die Nachsorge beim Augenarzt wahrnehmen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Intraokularlinsen stehen für die Patienten zur Verfügung.
AMD – Altersbedingte Makuladegeneration
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung, die die Netzhaut im hinteren Bereich des Auges – an der Makula – angreift. Sie tritt meist ab einem Alter von 60 Jahren auf und äußert sich zunächst durch eine verschwommene und verzerrte Wahrnehmung im Zentrum des Gesichtsfeldes. Im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es zu einem fortschreitenden Sehverlust im zentralen Gesichtsfeld. Mehr als sieben Millionen Menschen sind in Deutschland von einer AMD betroffen, die als häufigste Ursache für eine Erblindung gilt. In vielen Fällen kann eine Therapie das Fortschreiten stoppen oder verlangsamen. Die intravitreale Therapie mit verschiedenen Medikamenten, gegebenenfalls auch mikrochirurgisch operative Verfahren, hat die Behandlung wesentlich beeinflusst.
Auch andere Gefäßerkrankungen der Netzhaut wie der Diabetes mellitus und Venenverschlüsse führen zu Makulaschwellungen, die durch eine intravitreale Therapie erfolgreich behandelt werden können.
ViDia Augenklinik ist größte nicht-universitäre Augenklinik der Region
Ende Mai 2023 wurden die beiden Augenkliniken der ViDia Kliniken in neuen Räumlichkeiten in der Diakonissenstraße zur neuen ViDia Augenklinik unter der Leitung beider Klinikdirektoren Dr. Christian Scheib (FEBO) und Prof. Dr. Wolfgang Lieb zusammengeführt. Die ViDia Augenklinik ist die größte nicht-universitäre Augenklinik in der Region für rund 45.000 stationäre und ambulante Patienten im Jahr. Die Klinik bietet ein umfassendes augenärztliches Leistungsspektrum auf höchstem Niveau. Alle Operationen finden in einem neu errichteten ViDia Augen-OP-Zentrum mit direkter Anbindung an die Stationen statt (Eingang in der Kraichgaustraße).
Die Veranstaltung in den ViDia Kliniken wird begleitet durch eine Ausstellung und Informationsstände von Selbsthilfegruppen, die ihre Angebote vorstellen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Veranstaltungsort:
Veranstaltungssaal
Diakonissenstr. 28
76199 Karlsruhe