Notfall

112

Rettungsleitstelle
Notarzt/Feuerwehr

Zentrale Notfallnummern 
St. Vincentius Kliniken0721 8108-8283
Diakonissenkrankenhaus0721 889-2343
Kreißsäle 
St. Vincentius Kliniken0721 8108-9245
Diakonissenkrankenhaus0721 889-2290

Klinik für Nuklearmedizin

 

Behandlung entzündlicher Gelenkerkrankungen (Radiosynoviorthese)


Chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen beruhen auf einer langwierigen, dauerhaften Entzündung der Gelenk-Innenhaut (Synovia). Sog. Makrophagen - große Fresszellen des Immunsystems - halten diese Entzündung in Gang.

Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Radiosynoviorthese. Hier werden feinste Teilchen in den Gelenkspalt injiziert. Die Strahlung dieser Radionuklide reicht nur wenige Millimeter weit, weswegen nur die entzündeten Zellen der Gelenk-Innenhaut, nicht aber die Knorpelzellen selbst abgetötet werden. Die Entzündung kommt dadurch zum Stillstand, manchmal für immer. Bei Fortbestehen der Entzündungsreaktion kann die Behandlung auch mehrmals wiederholt werden.

Die Therapie erfolgt unter sterilen Bedingungen. Vor Injektion des radioaktiven Arzneimittels wird die korrekte Lage der Injektionsnadel unter Röntgendurchleuchtung kontrolliert. Das behandelte Gelenk muß 48 Stunden nach Injektion der Radioaktivität ruhig gestellt werden, um einen nennenswerten Abtransport des radioaktiven Arzneimittels zu verhindern.

Bei größeren Gelenken (Knie, Schulter, Ellenbogen, Sprunggelenk) wird im Anschluß an die Injektion die korrekte Verteilung der radioaktiven Substanz im Gelenkraum mit Hilfe eines sog. Verteilungsszintigrammes überprüft.

Wichtige Einzelheiten dieser Therapie entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt.

Klinikdirektor:
Jürgen G. Schneider

 

St. Vincentius-Kliniken
Südendstr. 32
76137 Karlsruhe

Telefon 0721 8108-3675
Telefax 0721 8108-3833
nuklearmedizin@vincentius-ka.de


Anreise