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Praktisches Jahr in den ViDia Kliniken Karlsruhe

 

„Freundliche Teams
und umfassende Einblicke“


Studenten im Praktischen Jahr berichten:
Das sind meine Erfahrungen in den ViDia Kliniken

Zwei der Medizinstudenten, die ihr Praktisches Jahr 2017/2018 in den ViDia Kliniken absolvierten, berichteten im Patientenmagazin ViDiaZIN von ihren Erfahrungen. Christoph Kessler (CK), 25, war im Diakonissenkrankenhaus in Rüppurr tätig, Moritz Gleitsmann (MG), 25, leistete einen Teil seines Praktischen Jahres in den St. Vincentius-Kliniken.


Warum haben Sie sich für die ViDia Kliniken entschieden?

MG: Ich habe online über das PJ-Ranking von den ViDia Kliniken erfahren. Dort haben viele die gute Lehre und Atmosphäre beschrieben und damit genau die Kriterien positiv bewertet, die mir im Praktischen Jahr am wichtigsten sind.

CK: Nach sechs Jahren Studium in Freiburg war es Zeit für eine neue Umgebung, da bot sich Karlsruhe als nächste größere Stadt praktisch an. Ich habe online recherchiert und mich mit anderen Studenten ausgetauscht, die alle sehr positiv über ihre Erfahrun­gen in den ViDia Kliniken gesprochen haben.

Sind Sie aus heutiger Sicht zufrieden mit Ihrer Entscheidung?

MG: Ich bin erstmals für längere Zeit in der Chirurgie und mein Eindruck ist sehr positiv. Die Teams sind sehr aufgeschlossen und man bekommt vieles erklärt. Ich konnte unter anderem schon in der Ambulanz eine Schulter einrenken und am Ende einer Operation die Hautnähte setzen.

CK: Ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen ge­macht. Meine erste Station ist die Klinik für Anästhe­sie, Intensiv- und Rettungsmedizin, ich konnte also gleich mit meinem Wahlfach beginnen. Hier finde ich sehr gute Unterstützung, auch von Oberarzt Christoph Nießner, dem PJ-Beauftragten im Diakonissenkran­kenhaus.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

MG: Mein Arbeitstag beginnt morgens um 07:30 Uhr mit der Frühbesprechung. Anschließend bin ich bei Visiten und Operationen mit dabei oder mache die Eingangsuntersuchung von Patienten in der Thoraxchirurgie. Außerdem gibt es medizinische Seminare und Lehrvisiten, das sind bis zu vier Termine pro Woche.

CK: Mein Arbeitstag startet morgens um 07:00 Uhr mit der Frühvisite, anschließend findet die Besprechung der Anästhesie statt. Einige Aufgaben konnte ich auch schon selbstständig übernehmen, zum Beispiel das Legen arterieller Zugänge. Bis jetzt war ich fast die ganze Zeit mit im OP. Ein Arbeitstag dauert bis etwa 15:00, manchmal auch bis 16:00 Uhr.

Was gefällt Ihnen bisher am meisten - und gibt es auch etwas, das Ihnen weniger zusagt?

MG: Sehr gut finde ich, dass ich in manchen Wochen fast jeden Tag bei filigranen handchirurgischen Ein­griffen assistieren konnte. Es ist bemerkenswert, wie menschlich aufgeschlossen viele Ärzte hier sind. Ein wenig schade finde ich, dass es in der Chirurgie keine geregelte Mittagspause mit dem Team gibt.

CK: Was mir sehr gefällt ist, dass viele Mitarbeiter sich die Zeit nehmen, medizinische Zusammenhänge zu erklären. Zu den schönsten Erfolgen auf der In­tensivstation zählt es, wenn es den Patienten wieder besser geht. Da hat man das Gefühl, wirklich geholfen zu haben. Was mir weniger Freude macht, ist das frühe Aufstehen. Im Moment könnte ich mir sehr gut vorstellen, auch nach meinem Praktischen Jahr noch am Diakonissenkrankenhaus zu arbeiten.