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Klinik für Thoraxchirurgie

 

Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrosis)


Diagnose

Die Ursache der Hyperhidrosis ist eine unkontrollierbare Hyperaktivität der Schweißdrüsen, wobei bei ca. 50% der Patienten das Auftreten durch eine genetisch bedingte Störung des vegetativen Nervensystems hervorgerufen wird.

Man unterscheidet eine lokale Hyperhidrose (Schwitzen an einzelnen Körperpartien), wobei die Achselhöhlen, Hände, Gesicht und Fußsohlen am häufigsten betroffen sind, und eine generalisierte Hyperhidrose mit übermäßigem Schwitzen am gesamten Körper.

Das übermäßige Schwitzen kann die Betroffenen im Alltags- und Berufsleben stark beeinträchtigen und auch in sozialer Hinsicht eine enorme Belastung darstellen.

Die Behandlung der Hyperhidrose orientiert sich am Schweregrad und den jeweils betroffenen Lokalisationen, ist bei den meisten Patienten jedoch erforderlich und auch empfehlenswert.

Bei der operativen Therapie handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, der Krankenhausaufenthalt dauert nur wenige Tage und die Kosten des stationären Aufenthaltes werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

 

Operation

Bei Patienten mit übermäßigem Schwitzen im Bereich der Hände, Achseln und z.T. im Gesicht besteht die Möglichkeit einer videoassistierten Durchtrennung des Grenzstrangs (Sympathikus). Dies ist eine minimalinvasive Operation, bei der die Weiterleitung der Nervenreize durch eine beidseitige Durchtrennung des Grenzstrangs unterbunden wird.

Unmittelbar nach der Operation zeigt sich in der betroffenen Zielregion bereits trockene Haut.

 

Klinikdirektor:
Priv.-Doz. Dr. Thomas Schneider

 
St. Vincentius-Kliniken

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76137 Karlsruhe

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Telefax 0721 8108-3552
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