ViDia Kliniken sind Partner im neuen Vorsorge-Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs
Patienten profitieren von der hohen Expertise im zertifizierten Lungenkrebszentrum der ViDia Kliniken
Das Lungenkarzinom ist die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern und Frauen. Etwa 58.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Lungenkrebs, für rund 45.000 verläuft diese Erkrankung tödlich. Die häufigste Ursache des Lungenkrebses ist das Inhalationsrauchen, rund 90 Prozent der Betroffenen haben vor ihrer Erkrankung geraucht. Für diese Hochrisikogruppe hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) Ende 2025 ein neues Vorsorge-Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs beschlossen, das seit April 2026 umgesetzt wird.
Wie profitieren Patienten vom neuen Lungenkrebs-Screening?
Ob ein Anspruch auf das neue Vorsorge-Programm besteht, klären zunächst die niedergelassenen Allgemein- oder Arbeitsmediziner und Internisten im Patientengespräch. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich krankenversicherte Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre im Umfang von rechnerisch mindestens 15 Packungsjahren geraucht haben oder noch rauchen. Dabei errechnen sich die Packungsjahre, indem man die Zahl der pro Tag gerauchten Zigarettenpackungen mit der Zahl der Raucherjahre multipliziert. Erfüllen Patienten die Voraussetzungen für ein Lungenkrebs-Screening, erfolgt die Überweisung zu einer Radiologie-Praxis, in der eine strahlungsarme Computertomographie druchgeführt wird. Als zertifiziertes Lungenkrebszentrum kann die Radiologie der ViDia Kliniken als Referenzzentrum zur Zweitbefundung Kooperationen mit radiologischen Praxen in der gesamten Region eingehen, die für die Lungenkrebs-Früherkennung zugelassen sind. Bei einem kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befund werden die Spezialisten der ViDia Kliniken für die weitere Abklärung und gegebenenfalls eine einzuleitende Therapie hinzugezogen. „Diese neue Möglichkeit einer strukturierten Früherkennung ermöglicht es, Tumoren in einem frühen, noch operablen Stadium zu entdecken und damit die Therapieoptionen für Patienten deutlich zu verbessern. Hochrisiko-Patienten haben mit dem neuen Vorsorge-Programm eine realistische Chance auf eine frühzeitige Behandlung und damit verbunden auf eine deutlich bessere Prognose“, erklärt Prof. Dr. Thomas Schneider, Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie und Leiter des zertifizierten Lungenkrebszentrums in den ViDia Kliniken. „Mit einem Niedrigdosis-CT können kleinste Veränderungen in der Lunge in einem Stadium erkannt werden, in dem Patienten meist noch keine Symptome haben. Betroffene Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit aller Experten in unserem Lungenkrebszentrum. Tragende Säulen sind hier die Onkologie, die Radiologie, die Strahlentherapie, die Pneumologie und die Thoraxchirurgie“, betont PD Dr. Ferdinand Seith, Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin in den ViDia Kliniken.
Individuelle Tumortherapie im zertifizierten Lungenkrebszentrum
Im von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Lungenkrebszentrum der ViDia Kliniken erhalten Patienten mit Lungenkrebs eine maßgeschneiderte Tumortherapie. Im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz wird für jeden Patienten ein individueller Therapieplan festgelegt. Experten aller an der Diagnostik und Therapie beteiligten Fachdisziplinen geben ihre Empfehlungen auf der Basis der aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien, neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Berücksichtigung des individuellen Krankheitsverlaufs. Das Lungenkrebszentrum ist Teil des Onkologischen Zentrums der ViDia Kliniken, das ebenfalls von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert ist.


Priv.-Doz. Dr. Ferdinand Frederic Seith
Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin

Prof. Dr. Thomas Schneider
Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie
Ärztlicher Direktor





