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ViDia Kliniken bereiten sich auf nächste Krisenstufe vor


Frequenz der regelmäßigen Mitarbeitertestungen wird erhöht

Frequenz der regelmäßigen Mitarbeitertestungen wird erhöht

Die ViDia Kliniken reagieren auf das zunehmende Infektionsgeschehen in der Stadt und bereiten sich auf die Aktivierung der nächsten Krisenstufe vor. „Die Lage in unseren Kliniken ist zunehmend angespannt. Die Belegung der COVID- und Intensivstationen ist grenzwertig ausgelastet, darüber hianus müssen wir mit weiter steigenden Patientenzahlen rechnen“, erklärt Prof. Dr. Karl-Jürgen Lehmann, Vorstandsmitglied der ViDia Kliniken am Donnerstag. „Wir treffen bereits die erforderlichen Vorbereitungen für die höchste Krisenstufe“, ergänzt er.

Um zusätzliche personelle (Intensiv-) Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten vorhalten zu können, muss das OP-Programm weiter eingeschränkt werden. „Operationen werden von uns ausschließlich nach gründlicher Beratung der verantwortlichen Ärzte und nur dann verschoben, wenn dies medizinisch vertretbar ist. Alle dringlichen und nicht aufschiebbaren Eingriffe finden selbstverständlich auch weiterhin statt“, betont Prof. Lehmann. Zu den Vorbereitungen für die nächste Krisenstufe zählen außerdem die weitere Umwidmung von Stationen zu Corona-Stationen und die Erhöhung der Kapazität an Intensivbetten. 
 

Routine-Abstriche für alle Mitarbeiter

Mit der Durchführung von Routine-Abstrichen folgen die ViDia Kliniken bereits seit längerem der aktuellen Empfehlung der Bundesregierung für Unternehmen, den Mitarbeitenden regelmäßige Tests anzubieten. Dieses Angebot wird von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. „Aktuell haben wir in unserem Krisenstab entschieden, die Frequenz der Mitarbeitertestungen für Mitarbeiter in den patientennahen Bereichen auf mindestens zwei Testungen pro Woche zu erhöhen“, erklärt Caroline Schubert, seit Oktober 2020 im Vorstand der ViDia Kliniken und unter anderem zuständig für den Bereich Personal. „Zum Schutz unserer Patienten möchten wir durch regelmäßige Testung ein Infektionsgeschehen in der Betreuungssituation soweit wie möglich ausschließen“ ergänzt Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia Kliniken.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter bleibt auch das Besuchsverbot weiterhin bestehen. „Wir wissen um die Bedeutung sozialer Kontakte für den Genesungsprozess, können aber in der derzeitigen Situation den Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten nicht gefährden“, erläutert Richard Wentges das aktuelle Besuchsverbot. Ausnahmen werden nur in dringenden Einzelfällen und in Absprache mit den betreuenden Ärzten auf den entsprechenden Stationen gewährt.
 

Außerordentliche Belastung der Mitarbeiter

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie ist die Belastung der Mitarbeiter insbesondere an den Corona-Brennpunkten wie der Zentralen Notaufnahme und den Isolier-  und Intensivstationen, deutlich spürbar. „Die Behandlung von Corona-Patienten erfordert einen deutlich höheren personellen Aufwand.  Das Personal ist seit mehr als einem Jahr einer massiven Belastung ausgesetzt. Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und damit das Personal in unseren Kliniken zu schützen und zu entlasten“, betont Caroline Schubert.

Die ViDia Kliniken appellieren daher eindringlich an die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen einzuhalten, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und gefährliche Kontaktsituationen komplett zu vermeiden. „Alle Maßnahmen, die die Zahl der Neuerkrankungen begrenzen können, sind in der aktuellen Situation unverzichtbar, ein weiteres unkontrolliertes Anwachsen der Zahl schwer erkrankter Covid-19-Patienten gefährdet die Sicherstellung der medizinischen Versorgung und Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems“, schließt Prof. Karl-Jürgen Lehmann.